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DJ Donatamerika 0 Warenkorb

Bio in zehn Kapiteln

Kein Lebenslauf. Zehn Kapitel, jedes einzeln teilbar.

DJ Donatamerika im roten Sessel, vor ihm schläft ein Hund auf einem Kissen
  1. Kapitel 01 · 1993

    Der Abend, an dem die Band ausfiel

    1993, Chemnitz. Eigentlich war er Gitarren-Rock- und Hardcore-Fan und wollte Dog Eat Dog sehen. Das Konzert fiel aus. Jemand wusste von einer Techno-Party im ehemaligen Munitionslager am Hermsdorfer Kreuz. Keiner wusste so richtig, was Techno ist, aber es war ja sonst nichts los.

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  2. Kapitel 02

    Schwarzer Lack

    Als Eintritt wurde einem ein Fingernagel mit echter Lackfarbe schwarz angemalt. Die Farbe trocknete nie, und drinnen tanzten Menschen mit schwarz verschmierten Gesichtern wie Bergarbeiter. Das war der Startschuss für die Liebe zur elektronischen Tanzmusik.

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  3. Kapitel 03

    Die Kuh-Platte

    Im Underground Wear gab es eine Plattenabteilung. Dort kaufte er seine erste Platte: „Fuck That House“, mit einer Kuh drauf. Nur einen Plattenspieler gab es noch nicht.

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  4. Kapitel 04

    Der Plattenspieler im Gebüsch

    In den 90ern kannte man Leute, die alles besorgen konnten. 300 D-Mark vorab an einen fliegenden Händler, und dann, bei strömendem Regen im Knochenpark in Gera, unter einem Gebüsch: ein silberner Technics, eingewickelt in eine Mülltüte.

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  5. Kapitel 05

    Biox Ultra und die Bundeswehr

    Mit Freunden gründete er den Club Biox Ultra in Gera. Doch die Bundeswehr in Berchtesgaden verbot Plattenspieler und Mixer auf der Stube. Platten und Mixer gab es in München, geübt wurde nur jedes zweite Wochenende. Das andere verbrachte er als Landwirt auf dem Hof seiner Tante in Gutreichhausen bei Siegsdorf.

    Flyer der BioxUltra Revivalparty 2003
    Biox Ultra: Flyer der Revivalparty 2003.
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  6. Kapitel 06

    Landwirtschaft und Tanzwirtschaft

    Karl, erster Biobauer Bayerns und großer Freund, brachte ihm die Landwirtschaft bei. Für DJ Donatamerika gehört beides zusammen: Landwirtschaft und Tanzwirtschaft.

    DJ Donatamerika mit einer Sense auf einer Wiese
    Landwirtschaft: mit der Sense auf der Wiese.
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  7. Kapitel 07 · 1995

    Der Donut auf dem Dach

    1995 lud ein Freund von Karl ihn nach San Francisco ein. Mit seinen Kumpels Senior und Uwe aus Berlin ging es los, Zwischenstopp New York. Auf dem Weg vom Flughafen in die Stadt das erste, was er sah: ein kleines Haus mit einem riesigen Donut auf dem Dach. Darauf stand „Donut America“. Seitdem heißt er DJ Donatamerika.

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  8. Kapitel 08

    DJ Sneak

    In San Francisco: Plattenläden voller amerikanischer House-Platten und ein Club, in dem sich das Dach öffnete. Dort legte DJ Sneak auf. Er fasste die Platten nie an, bremste nie, schob nie an, sondern stellte alles nur über den Pitch-Regler ein. Jeder Übergang perfekt. Seitdem sein großer Held, und viele Strictly-Rhythm-Platten reisten mit nach Deutschland.

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  9. Kapitel 09

    400 D-Mark für niemanden

    Nicht jeder Gig war ein Erfolg. Kantine Erfurt, Afterhour am Nachmittag, 400 D-Mark Gage, damals eine Riesensumme. Tänzer: null. Gage: trotzdem bezahlt. Das waren die 90er.

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  10. Kapitel 10

    Ab um sechs

    In der Muna am Hermsdorfer Kreuz rief Kumpel Günni in seiner blauen Pash-Latzhose jeden Morgen durch den großen Saal: „Ey, alle rüber, jetzt legt der Haushorst auf!“ Das war um sechs. Der Haushorst legt längst nicht mehr auf. Heute bohrt er auf einer Bohrinsel nach Gas. DJ Donatamerika spielt deshalb am liebsten ab sechs Uhr früh. Respect to the Haushorst.

    Günni in blauer Latzhose mit Freunden vor einem Gebäude
    Günni in der blauen Pash-Latzhose.
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Flyer und Fotos von damals

Aus dem Plattenkoffer: Flyer und Fotos von DJ Donatamerika.

Flyer „33 Jahre Donatamerika nonstop“, 10.05.2009: Gesicht mit gelber Sonnenbrille, darüber die DJ-Namen
200933 Jahre Donatamerika nonstopGeburtstagsparty am Sonntag, 10.05.2009, ab 10.05 Uhr – mit DJ Franz, DJ Donatamerika und DJ Schlexxen.
Roter Flyer „Raketenparty 2004“ mit Rakete und Explosionsschrift, Sonntag 22:00
2004Raketenparty 2004Sonntag, 22 Uhr.
Flyer „BioxUltra Revivalparty“ vom 16. Mai mit den DJ-Namen als Collage
2003BioxUltra Revivalparty16. Mai 2003, Tourstop im Forellenkeller – mit DJ Horst, DJ Ronton, Andreas von Underground Wear und DJ Donatamerika.
Junge auf einem selbstgebauten gelb-blauen Moped im Garten
Der Motocross-TraumBevor er DJ Donatamerika wurde, wollte er Motocross-Profi werden – mit einem selbstgebauten Moped, das gut aussah, aber nie so richtig fuhr.
DJ Donatamerika im blauen Bademantel vor einer roten Wand
90erIm blauen BademantelVor roter Wand, mit Sonne an der Decke.
DJ Donatamerika mit seiner Oma Ursula
Mit Oma UrsulaDie eigentlich die 90er Jahre mitgeprägt hat.
DJ Donatamerika mit Klopapier auf dem Kopf und zerbrochenem Lebkuchenherz, die Arme hoch
Zerbrochenes HerzMit zerbrochenem Lebkuchenherz und Klopapier am Kopf.
DJ Donatamerika mit Schnauzer vor roter Wand
2000erMit SchnauzerVor roter Wand, frühe Nullerjahre.
Porträt von DJ Donatamerika mit vollem Haar
Noch mit vollem HaarPorträt im V-Ausschnitt.
DJ Donatamerika mit Sonnenbrille am Strand
Am PromistrandMit Sonnenbrille und Schnauzer.
DJ Donatamerika im Flugzeugsitz
Im FliegerUnterwegs zum nächsten Set.
DJ Donatamerika von unten fotografiert
Der StirnenmannBlick von unten.
DJ Donatamerika mit altem Motorradhelm und brauner Lederjacke
um 2010Mit HelmProfilbild, vor etwa 15 Jahren.
DJ Donatamerika mit Dirt-Jump-Bike auf einer Erdpiste
Auf dem Dirt-Jump-BikeAls House-Musik noch nicht zu Fahrradfilmen passte.
DJ Donatamerika in weißem Gewand und rotem Turban neben einem alten Mercedes in Algerien (Kennzeichen unkenntlich gemacht)
In AlgerienEine wunderbare Reise.
DJ Donatamerika im Neoprenanzug liegt erschöpft mit Flossen am Sandstrand
Nach dem Surf-EinsatzKurz nach einem Surf-Einsatz. Am Strand.